Stille Kühlung: leistungsfähig, hygienisch und kostensparend!

Vor dem Hintergrund steigender sommerlicher Wärmelasten und wachsender Anforderungen an Energieeffizienz, Hygiene und Behaglichkeit gewinnen Flächenheiz- und -kühlsysteme zunehmend an Bedeutung. Insbesondere die Aktivierung der Decke als Heiz- und Kühlfläche etabliert sich als leistungsfähige und wirtschaftliche Lösung für Wohn-, Büro- sowie Industrie- und Gewerbebauten. Die sogenannte „Stille Kühlung“ basiert auf dem Prinzip des überwiegend strahlungsbasierten Wärme- und Kälteübergangs und unterscheidet sich grundlegend von konventionellen, luftbasierten Klimasystemen. Sie ermöglicht eine zugfreie, geräuschlose Raumtemperierung bei gleichzeitig hoher thermischer Behaglichkeit und verbessertem Raumklima.

Der BVF-Beitrag aus 2020 erläutert die bauphysikalischen und regelungstechnischen Grundlagen von Deckenheiz- und -kühlsystemen, ihre energetischen Vorteile durch niedrige Systemtemperaturen sowie die besonderen Potenziale hinsichtlich Wartungsfreiheit, Hygiene und architektonischer Gestaltungsfreiheit. Anhand realisierter Praxisbeispiele aus Neubau und Bestand – darunter moderne Bürogebäude und denkmalgeschützte Bestandsbauten – werden die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten und konstruktiven Lösungen aufgezeigt. Darüber hinaus wird die besondere Eignung der Systemtechnik für die Kombination mit regenerativen Energiequellen, insbesondere Wärmepumpen und Geothermie, dargestellt.

Insgesamt zeigt der Fachartikel, dass Deckenheiz- und -kühlsysteme einen wesentlichen Beitrag zu energieeffizienten, komfortablen und zukunftsfähigen Gebäudekonzepten leisten und damit eine tragende Rolle im Kontext nachhaltigen Bauens und der Wärmewende einnehmen.

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