Politik zum Durchatmen mit Klimadecke von QLIMATE
Politik zum Durchatmen mit QLIMATE Klimadecken
Im Zuge umfassender Bauarbeiten wurde das Landratsamt Lüdenscheid um einen modernen Erweiterungsbau ergänzt und zugleich nachhaltig aufgestellt. Zwei Jahre nach dem Spatenstich konnte im April 2024 der viergeschossige Anbau eröffnet werden. Mit rund 5.600 m² zusätzlicher Fläche bietet er Raum für 95 neue Arbeitsplätze in Einzel- und Doppelbüros sowie moderne Besprechungs- und Sitzungsbereiche.
Bei der Planung stand neben der Architektur vor allem eine energieeffiziente und nachhaltige Gebäudetechnik im Fokus. Die Wärmeversorgung wurde von einer Gasheizung auf Geothermie und Wärmepumpe umgestellt. Dafür wurden insgesamt rund ein Kilometer Erdwärmesonden verlegt. Im Sommer kann das zwölf Grad kalte Wasser aus dem Erdreich zur Passivkühlung genutzt werden. Ergänzt wird das Konzept durch eine Photovoltaikanlage mit 58 kWp, Lüftung mit Wärmerückgewinnung, energiesparende LED-Technik und zehn E-Ladepunkte.
Heizen und Kühlen mit einem System
Für die Temperierung der Innenräume entschied sich das Planungsbüro KKV für QLIMATE Klimadecken. Sie kommen in den Besprechungsräumen, Fluren und im großen Sitzungssaal zum Einsatz und ermöglichen sowohl das Heizen als auch das Kühlen.
Mit ihrem hohen Strahlungsanteil von über 60 % und vergleichsweise niedrigen Systemtemperaturen sind die Decken besonders für die Kombination mit regenerativen Wärmeerzeugern wie Wärmepumpen geeignet. Gleichzeitig sorgt die Strahlungswirkung für ein angenehmes Behaglichkeitsgefühl ohne den bei konvektiven Systemen typischen Luftzug. Gerade in Besprechungs- und Sitzungsräumen ist dieser Komfortaspekt von großer Bedeutung.
Durchgehende Perforation für Akustik und Lüftung
Auffallend bei den in Lüdenscheid eingesetzten Klimadecken ist die durchgehende Perforation. Sie verbessert die raumakustischen Eigenschaften deutlich und trägt damit insbesondere in den Besprechungszonen zu einer angenehmen Gesprächsatmosphäre bei. Gleichzeitig lässt sich die Perforation für eine verdeckte Zuluftzufuhr durch die Decke nutzen. So können Akustik, Lüftung und Klimatisierung unauffällig in die Deckenfläche integriert werden.
Zum Einsatz kommen dabei zwei unterschiedliche Ausführungen: geschlossene Metalldecken und aktivierte Gipskartondecken. Während Gipskartondecken größere gestalterische Freiheiten bieten, erreichen Metalldecken höhere Kühlleistungen. Da insbesondere das Kühlen eine größere Herausforderung darstellt, wurden in den drei Besprechungsräumen geschlossene Metalldecken eingesetzt.
Das Herzstück: der neue Sitzungssaal
Besonderes Augenmerk lag auf dem neuen, lichtdurchfluteten Sitzungssaal im zweiten Obergeschoss. Auf rund 400 m² Deckenfläche wurde eine individuelle Lösung realisiert. Der Saal bietet insgesamt 123 Plätze für Parlamentarier, Medienvertreter und Besucher.
Die Deckengestaltung übernimmt dabei weit mehr als die reine Temperierung: Beleuchtung, Lüftung und Schallschutz lassen sich funktional und optisch überzeugend in die Fläche integrieren.
Auch die Architektur des Raumes findet sich in der Decke wieder. Die abgestuften Sitzreihen werden durch eine entsprechend aufsteigende Deckengestaltung aufgenommen und schaffen ein harmonisches Gesamtbild. Für eine optimale Sprachverständlichkeit wurde zudem die Akustik des Saals so ausgelegt, dass die Abgeordneten sowohl mit als auch ohne Mikrofon überall gut hörbar sind. Auch in den großzügigen Fluren und Bürobereichen wird das Konzept konsequent fortgeführt. Hier sorgen aktivierte Gipskartondecken für ein angenehmes Raumklima; integrierte LED-Leuchten ergänzen die funktionale und zurückhaltende Gestaltung.
Das Ergebnis: Im Landratsamt Lüdenscheid verbindet eine durchdachte Deckentechnologie energieeffizientes Heizen und Kühlen mit Raumakustik, Lüftung, Beleuchtung und anspruchsvoller Architektur – für ein modernes Arbeitsumfeld und ein rundum gutes Klima.
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