Mit Klimadecke und Wärmepumpen wird Spreemühle zum Energie-Effizienz-Zentrum der GeoClimaDesign AG

Die Spreemühle in Fürstenwalde ist der Hauptsitz der GeoClimaDesign AG und gleichzeitig auch eine Referenz für energetische Sanierung historischer Gebäude mit Klimadecken und Wärmepumpen als Heizkühl-Lösung.
Die Spreemühle in Fürstenwalde ist der Hauptsitz der GeoClimaDesign AG und gleichzeitig auch eine Referenz für energetische Sanierung historischer Gebäude mit Klimadecken und Wärmepumpen als Heizkühl-Lösung.

Der Firmensitz der GeoClimaDesign AG liegt direkt an der Spree in Fürstenwalde, in einer historischen Wassermühle. Das Backsteingebäude, erbaut in mehreren Abschnitten zwischen 1837 und 1899, diente bis in die 1990er Jahre als Getreidemühle und ist die größte Wassermühle, die es an der Spree gibt.

Klimadecke im Kaltgebäude

Als Kaltgebäude mit 36er Mauerwerk und verschiedenen Denkmalschutzauflagen, war die Frage der zukünftigen Nutzung des Gebäudes lange unklar. Eine Wärmeversorgung mit konventionellen Heizsystemen hätte zu enormen Energieverbräuchen geführt. Für die GeoClimaDesign AG, als Spezialistin für Flächenheiz- und Kühlsysteme und mit umfangreicher Expertise hinsichtlich der energetischen Sanierung von ungedämmten und historischen Gebäuden, war das Objekt genau das richtige, um hier den eigenen Hauptsitz zu errichten. Dafür wurde das einstige Industriegebäude im Rahmen der energetischen Modernisierung vollständig mit Klimadecken ausgestattet. Da die historische Fassade nicht gedämmt werden durfte, wurden im Rahmen der Arbeiten lediglich die Fenster erneuert und das Dach gedämmt.

Von Beginn an mit Wärmepumpe

Als Energiequelle setzte die GeoClimaDesign AG von Beginn an auf eine Wärmepumpenanlage. Dank dieses Lösungsansatzes und die Kombination aus Deckenheizung und Deckenkühlung im Zusammenspiel mit einer Wärmepumpe, ist der Energiebedarf ca. 40 % geringer als er mit herkömmlichem Wärmeverteillösungen wie z.B. Heizkörpern wäre. Für das Energiekonzept und die Umsetzung in einem Denkmal, wurde das Projekt in 2013 mit dem Landespreis für Denkmalpflege ausgezeichnet.

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