Komplettsanierung eines Tennis-Vereinsheim von Schlüter-Systems mit elektrischer Fußbodenheizung und Abdichtungslösung aus einer Hand sorgt für Komfort

Idyllisch im Englischen Garten gelegen bietet Tennis Hirschau Spielerinnen und Spielern die Möglichkeit, mitten im Grünen und zentral in München ihrem Sport nachzugehen. Zu einem Tennisclub gehört natürlich auch ein Vereinsheim inklusive Barbereich mit gastronomischem Angebot. Im Fall von Tennis Hirschau ist – typisch für München – sogar ein Biergarten an die Anlage angeschlossen.

Im Vereinsheim sind auch die Umkleiden inklusive Sanitär- und Duschräumen untergebracht. Von dort aus hatte sich allerdings – lange Zeit unbemerkt – ein Wasserschaden unter dem Oberbelag ausgebreitet, vermutlich durch ein falsch angeschlossenes WC ausgelöst. „Als der Schaden auffiel, war der Plan ursprünglich, nur eine Wand auszubessern. Als wir diese geöffnet hatten, war aber schnell klar, dass das nicht reichen wird“, erläutert Bauherr und Eigentümer Johannes Spendler. Das Wasser hatte sich unter dem Belag so sehr ausgebreitet, dass der gesamte Boden inklusive des Estrichs entfernt werden musste. Dabei musste natürlich auch die bestehende Fußbodenheizung weichen.

Nach der Komplettsanierung präsentiert sich das Vereinsheim von Tennis Hirschau modern und bleibt mit seinen holzvertäfelten Wänden gleichzeitig der bayrischen Bautradition verbunden.

Komfort und Sicherheit dank Systemlösung

Eine Fußbodenheizung sollte es auch nach der Sanierung wieder sein, allerdings kam eine wassergeführte Variante nicht infrage, erklärt Johannes Spendler: „Zum einen fehlte uns dafür die notwendige Aufbauhöhe, zum anderen bietet das Gebäude nicht ausreichend Platz für eine große Heizung auf Wasserbasis.“ Fliesenleger Dalibor Bagaric von der Bagaric Fliesen GmbH sprach sich daher für den Einbau der elektrischen Fußbodenheizung Schlüter-DITRA-HEAT-E aus. „Ein Gespräch mit Schlüter-Fachberater Christof Schiestl, der uns auch im weiteren Verlauf der Sanierung sehr gut unterstützt hat, hat mich darin bestätigt, das System hier einzusetzen. Ich hatte zuvor schon damit gearbeitet und wusste, dass die geringe Aufbauhöhe hier ein Pluspunkt ist.“

Die Grundlage für das DITRA-HEAT-E-System ist eine Entkopplungsmatte, die vollflächig auf einen tragfähigen Untergrund aufgeklebt wird – in diesem Fall also auf den frisch eingebrachten, begehbaren Estrich. Die Heizkabel werden unmittelbar in das Noppenraster der Matte eingedrückt und in den Fliesenkleber eingebettet. Somit liegen sie direkt unter dem Fliesenbelag, was zu einer schnellen und effizienten Wärmeverteilung an der Oberfläche führt. Matte und Kabel haben eine Aufbauhöhe von lediglich 5,5 Millimetern – damit eignet sich das System sehr gut für ein solches Bauvorhaben, in dem nur wenig Spielraum zur Verfügung steht.

Die Matte selbst weist Funktionen auf, die für eine hochwertige und nachhaltige Fliesenverlegung unverzichtbar sind: Sie dient im Verbund mit den Fliesen als sichere Abdichtung und schützt so den Untergrund vor eindringender Feuchtigkeit – daher kann sie auch in Badezimmern und Duschbereichen verbaut werden. Und als Verbundentkopplungs- und Lastabtragungsschicht schützt sie den Belag dauerhaft vor Beschädigungen, da mögliche Risse im Untergrund überbrückt und Spannungen neutralisiert werden.

Einen weiteren Vorteil des Systems erläutert Dalibor Bagaric: „Im Vergleich zu anderen elektrischen Fußbodenheizungen ist das System sehr einfach und sauber einzubauen, ohne dass man auf andere Gewerke angewiesen ist.  Darüber hinaus muss bei anderen elektrischen Fußbodenheizungen oft noch eine Ausgleichsmasse eingebracht werden, bevor die Fliesen verlegt werden können. Das ist hier nicht notwendig und macht nicht nur mir als Fliesenleger Spaß – auch der Kunde profitiert, denn auf diese Weise ist der Boden schneller fertiggestellt.“

Gäste und Sportler profitieren also gleich mehrfach von der neuen Fußbodenheizung. Denn die milde Strahlungswärme kommt unmittelbar an der Oberfläche und verteilt sich angenehm gleichmäßig im Raum. Dadurch verbraucht das System auch vergleichsweise wenig Energie bei der Wärmeerzeugung. Die Möglichkeit, die Wärme mit DITRA-HEAT-E zeitgenau einzustellen zu können, ist ein weiterer Mehrwert – speziell in der Vorbereitung auf besondere Events in den Räumlichkeiten, wie Bauherr Johannes Spendler erläutert.

In den Sanitärräumen sorgt die Matte außerdem im Verbund mit den Fliesen für sichere Abdichtung. An den Wänden sorgt dafür die Abdichtungsbahn Schlüter-KERDI – am Übergang vom Boden zur Wand ermöglichen passende Dichtbänder eine nahtlose Verarbeitung.

Stilvoll duschen

Auch die installierten Duschrinnen sind Bestandteil des Abdichtungssystems. Hier hat Dalibor Bagarovic die bewährte Linienentwässerung Schlüter-KERDI-LINE-B aus Edelstahl V4A eingebaut. Wie auch die Fußbodenheizung kann sie dank geringer eigener Aufbauhöhe gut in Räumen verwendet werden, in denen die Deckenhöhe oder die für den Bodenaufbau zur Verfügung stehende Höhe begrenzt ist. Der Rinnenkörper ist werkseitig mit einer Dichtmanschette ausgestattet, die beim Einbau an die Flächenabdichtung angeschlossen wird. So wird nicht nur verhindert, dass Feuchtigkeit in den Estrich eindringen kann, sondern es entstehen auch ebenerdige Duschflächen, die komfortable Benutzung für alle Nutzer und eine einfache Reinigung ermöglichen – bei einer viel genutzten Anlage wie dem Tennis-Vereinsheim ein wichtiges Kriterium. Mit dem Rost im SQUARE-Design fügen sich die Rinnen optisch elegant in die Bodenfläche ein und sorgen für eine zuverlässige Entwässerung der viel frequentierten Duschbereiche.

Nach der Komplettsanierung präsentiert sich das Vereinsheim von Tennis Hirschau modern und bleibt mit seinen holzvertäfelten Wänden gleichzeitig der bayrischen Bautradition verbunden. Mit den Schlüter-Systemlösungen ist sichergestellt, dass Böden und Wände nachhaltig vor dem Eindringen von Feuchtigkeit geschützt sind. Gleichzeitig bietet das Tennisheim seinen Benutzerinnen und Benutzern jede Menge Komfort und Aufenthaltsqualität.

An den Anfang scrollen