Smart renovation bedeutet durch niedriginvestive, gebäudespezifische Maßnahmen eine Behaglichkeitssteigerung, CO2-Einsparung und mehr Komfort zu erreichen. Als Maßnahmen eignen sich die Dämmung der obersten Geschoss- und der Kellerdecke, die Nachrüstung einer Flächenheizung/-kühlung, z.B. eines Systems mit minimierter Konstruktionshöhe oder eines Deckensystems, die Optimierung der Anlagentechnung oder die Nutzung von Photovoltaik mit eigenerzeugtem Strom, wahrlweise in Kombination mit Wärmepumpe und hydraulischer Flächenheizung oder einer elektrischen Flächenheizung.
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  • Erstellungsdatum 6. Oktober 2025
  • Zuletzt aktualisiert 15. Dezember 2025

Fachartikel Smart Renovation: der Schlüssel zur Wärmewende?!

Der Artikel untersucht das Konzept der Smart Renovation als effiziente und wirtschaftlich attraktive Alternative zur klassischen energetischen Sanierung. Anhand von Simulationsdaten aus der ITG-Studie „Potentiale von Flächenheizungen“ werden verschiedene Sanierungsszenarien für ein Einfamilienhaus mit dem Dämmstandard der Wärmeschutzverordnung 1995 analysiert.

Das Ergebnis: Die Nachrüstung einer Flächenheizung in Kombination mit einer Wärmepumpe führt zu einer Reduktion des Heizenergiebedarfs um 25 % – und erreicht damit nahezu die gleiche Einsparung wie eine vollständige Fassadendämmung, jedoch bei rund 30.000 € geringeren Investitionskosten. Die Smart Renovation fokussiert auf gezielte Maßnahmen wie die Dämmung von Keller- und Geschossdecken, die Optimierung der Anlagentechnik und den Einsatz effizienter Wärmeverteilsysteme.

Der Ansatz zeigt, dass durch niedrige Systemtemperaturen und optimierte Heizkonzepte sowohl die Energieeffizienz als auch die thermische Behaglichkeit signifikant gesteigert werden können. Damit bietet die Smart Renovation ein praxisnahes Modell zur beschleunigten Umsetzung der Wärmewende im Gebäudebestand, unterstützt durch Förderprogramme und moderne Flächenheiztechnologien.

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