Bundesverband Flächenheizungen
und Flächenkühlungen e.V.

Wohlfühlwärme + Behaglichkeit = Flächenheizung

Solarenergienutzung

Neben der passiven Nutzung von Solarenergie z. B. durch die Südausrichtung eines Gebäudes erscheint es vor dem Hintergrund eines sinkenden Leistungsbedarfs für die Raumheizung moderner, gut gedämmter Gebäude sinnvoll, einen erheblichen Teil des Raumwärmebedarfs durch die Einbindung von Solarkollektoren abzudecken. Der Anteil der Solarenergie am gesamten Heizenergiebedarf wird maßgebend durch folgende Faktoren bestimmt:

  • Zeitliche Relation zwischen Sonneneinstrahlung und Heizlast
  • Notwendige Heizleistung zur Bereitstellung des Wärmebedarfs
  • Notwendiges Temperaturniveau des Heizsystems
  • Verhältnis von Wohnraum- zur Kollektorfläche

Der zeitliche Verlauf der Heizlast eines Gebäudes wird innerhalb eines Jahres durch die Außentemperatur bestimmt. Leider ist die Heizlast immer dann am höchsten, wenn das geringste Angebot von Sonneneinstrahlung zur Verfügung steht. Die Zeit zwischen dem großen Angebot an Sonnenenergie im Sommer und der Heizperiode im Winter lässt sich nur durch aufwendige Wärmespeicher überbrücken.

Es bleibt die Frage, ob es nicht dennoch unter wirtschaftlich vertretbarem Aufwand möglich ist, durch günstige Gestaltung der übrigen Faktoren, die Solarenergie bei der Gebäudebeheizung zu nutzen.

Der Jahresheizwärmebedarf eines Wohnhauses, welches nach der Energieeinsparverordnung 2009 (EnEV) errichtet wird, liegt zwischen 20 bis 50 kWh/m2a.

Fußbodenheizung im Badezimmer

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