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Presseinformationen
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Der Abdruck der Pressetexte ist honorarfrei.
Der BVF ist als Quelle zu
nennen. Textänderungen sind abzustimmen. Informieren
Sie uns bitte über den erfolgten Abdruck, z. B. durch
Zusendung eines Belegexemplars, bzw. durch eine
Nachricht. Für weitere Informationen stehen wir
Ihnen gerne zur Verfügung. |
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Flächenheizungen weiter im Aufwind
Über
die aktuelle Marktentwicklung hinsichtlich Komponenten- und
Systemabsatz informiert die vom BVF geschaffene
Absatzstatistik. Sie wurde in 1997 durch den Verband
initiiert und wird in der vorliegenden Form seit 2002 geführt.
Der BVF repräsentiert durch seine Mitglieder zirka 80 % des
Marktes.
Die Statistik
liefert ein aktuelles Marktbild und dient der Orientierung der
beteiligten System- und Komponentenanbieter. Der Verband
versteht sich als Bindeglied zwischen Systemherstellern,
Fachplanern, Architekten und Handwerkern bis hin zum
Bauherren.
Die
kontinuierliche Marktbearbeitung des BVF seit nunmehr fast 40
Jahren hat dazu geführt, dass die Flächenheizung in der
Bundesrepublik Deutschland den geschilderten hohen Marktanteil
erreicht hat. Die immer wieder durch entsprechende Kampagnen
des BVF kommunizierten Nutzenargumente der Flächenheizung und
Flächenkühlung überzeugen zunehmend die Entscheider. Bei der
Bearbeitung der Zielgruppen stehen die sachliche und
produktneutrale Informationspolitik zu allen Themen der
baukörperintegrierten Flächenheizung und Flächenkühlung im
Vordergrund. Im Bereich der Technik hat der BVF in den letzten
vier Jahrzehnten ein sehr umfangreiches Regelwerk zu
ausgesuchten Themen aus dem Bereich der
Flächenheizung/Flächenkühlung erarbeitet, zu welchem es keine
Alternative gibt. Die im BVF organisierten Mitgliedsfirmen
haben im Verband eine Plattform zum konstruktiven Dialog mit
den Marktteilnehmern und allen, an der normgerechten
Erstellung der Flächenheizung und Flächenkühlung beteiligten
Gewerke und Verbände. Die große Bedeutung die die
Flächenheizung in Deutschland erreicht hat ist im Wesentlichen
der kontinuierlichen Arbeit des BVF und der in ihr
organisierten Unternehmen zu verdanken.
Die
Ergebnisse belegen, dass örtliche Einzelraumregelungssysteme,
die im direkten Bezug zur Raumtemperatur stehen, deutliche
energetische Vorteile gegenüber nicht kontinuierlich
geregelten Systemen besitzen. Im intermittierenden, d.h.
zeitweilig aussetzenden Betrieb, konnten im Rahmen dieser
Studie energetische Vorteile von bis zu 11,6 Prozent
nachgewiesen werden. Für den durchgängigen Betrieb lagen die
Einsparungen eines Einzelraumregelungssystems sogar bei bis zu
21,0 Prozent.
Die
Einsparung von Heizenergie kommt nicht nur der Umwelt zugute.
Auch finanziell lohnt sich die Nachrüstung von
Einzelraumregelsystemen. Die einfachste und mit geringstem
Aufwand zu realisierende Art der Nachrüstung ist der Einsatz
einer funkgesteuerten Einzelraumregelung. Diese Lösung ist
unkompliziert einzubauen, weil sie keine Leitungsverbindungen
zwischen den Raumtemperaturreglern und den Empfänger-Einheiten
am Heizkreisverteilerschrank erfordert.
Die durchschnittlichen Kosten für die
Nachrüstung belaufen sich für das Beispielgebäude auf 1.900
Euro (Material- und Lohnkosten). Daran beteiligt sich der
Staat im Rahmen der KfW-Sonderförderung 431 mit einem Zuschuss
von 25 %. Ausgehend von einem Heizenergiepreis von 6,47 Cent
pro Kilowattstunde beträgt die jährliche Ersparnis 464 Euro
pro Jahr im Vergleich zu einer Fußbodenheizung ohne raumweise
Temperaturregelung. Die Nachrüstung ist sehr wirtschaftlich,
wie die ermittelten, kurzen Amortisationszeiträume von 3,5 bis
9,7 Jahren belegen.
Fachbeitrag zum Thema aus TGA-Fachplaner 5-2010
Komplettsysteme oder Einzelkomponenten
„No-Name
Einzelkomponenten“ eine preiswerte Alternative zu kompletten
Fußbodenheizungssystemen?
Hagen,
1. März 2010. Beim Einsatz von Produkten in der Haustechnik
kommt es vor allem auf deren Sicherheit und Langlebigkeit an.
Die beste Voraussetzung hierfür bieten nicht etwa einzelne
Komponenten verschiedener Hersteller, sondern exakt
aufeinander abgestimmte Komplettsysteme. Bei der Installation
einer Fußbodenheizung hat man die Wahl zwischen dem Kauf eines
Komplettsystems, das ein Höchstmaß an Sicherheit bietet und
dem Zusammenstellen eines eigenen Gewerkes aus Bauteilen
verschiedener Hersteller auf der Baustelle.
Die
Integration auf der Baustelle bietet auf den ersten Blick
scheinbar den Vorteil der Kostenersparnis, meist kommt es
dabei jedoch sehr bald zu Problemen hinsichtlich der
Kompatibilität zwischen den einzelnen Komponenten.
Diese
können sich auf die Sicherheit und Langlebigkeit des Systems
auswirken, z.B. kann es bei wahlloser Kombination von Rohren
und Rohrverbindern zu undichten Verbindungen kommen. Dies
trifft auch auf die Anbindung an den Verteiler zu. Ebenso
kommt es relativ häufig zu einer Fehleinschätzung hinsichtlich
der Auswahl der geeigneten Dämmung unterschiedlicher
Festigkeiten (Trittschallausführung) und Wärmeleitgruppen. Der
problemfreie Betrieb einer Fußbodenheizung erfordert den
Einsatz einer konsequent und akribisch abgestimmten Regelung
(Stellantrieb, Anschlussleiste, Raumthermostat usw.).
Daher
empfiehlt sich der Einsatz von Komplettsystemen, da deren
Definition im Zusammenhang mit möglichen Toleranzen geprüft
und ihre Praxistauglichkeit somit gewährleistet ist.
Wichtiger
als der finanzielle Aspekt ist die Gewährleistung im Falle
eines Schadens. Der Auftragnehmer hat für die Entstehung eines
mangelfreien und zweckgerechten Werkes zu gewährleisten. Der
Anlagenhersteller haftet somit für die sorgfältige Ausführung
seiner Arbeiten nach den anerkannten Regeln der Technik.
Jeder
Systemanbieter hat ein elementares Interesse Gesamtlösungen
aus einer Hand anzubieten, um damit seinem Kunden ein
Höchstmaß an Sicherheit zu bieten. Diese Lösungen und die
damit verbundene Systemkompetenz werden in vielen Fällen über
unabhängige und anerkannte Prüfinstitute (DIN CERTCO, RAL
etc.) geprüft und überwacht.
Weiter ist es so, dass der Fachhandwerker verwendet er eine
Systemfremde Komponente erhebliche Probleme hat seinerseits
irgendwelche Ansprüche gegenüber dem Systemgeber zu
realisieren. Es handelt sich bei dieser „Vertragsschiene“ in
aller Regel um einen „normalen Kaufvertrag“, bei dem ein
Eingriff in das Komplettsystem faktisch bereits zum Erlöschen
eventueller Gewährleistungsansprüche führen kann.
Denn nur
einwandfreie Produkte und deren Zulassungsprüfungen
gewährleisten eine umfassende Haftungserklärung seitens des
Systemanbieters, welche im Regelfall auch ein unterstützendes
Verkaufsargument zum Endkunden darstellt.
Bei der
Verwendung von Einzelkomponenten ist dies nicht realisierbar.
Daher empfiehlt es sich immer auf ein hochwertiges und
komplettes Fußbodenheizungssystem zurückzugreifen. Nur durch
die Verwendung eines vollständigen, aus allen Komponenten
bestehenden und abgestimmten Systems aus einer Hand, ist
gewährleistet, dass tatsächlich nur ein Ansprechpartner
erforderlich ist.
„Systemintegration“ auf der Baustelle durch den Handwerker
zerstört diese Einheit und schafft bezüglich der eingesetzten
Einzelprodukte eine verwirrende Vielzahl von Zuständigkeiten
und Verantwortungsbereiche.
Beim
Angebot eines Komplettsystems und einer hiervon abweichenden
Ausführung können für den Endkunden eventuell allein aufgrund
dieser Abweichung bereits Ansprüche entstehen, selbst wenn die
Anlage im Übrigen problemlos funktioniert (OLG Jena 1 U
897/04; OLG Köln 11 U 96/04; OLG Schleswig 7 U 23/99; OLG
Celle 14 U 213/07).
Die
Fachinformation zeigt die zwischen den beteiligten Verbänden
abgestimmten gewerkeübergreifenden Zusammenhänge auf und
ergänzt die geltenden Normen und Technischen Regeln. Sie dient
hauptsächlich der Abstimmung und Koordination bei der
Herstellung von raumflächenintegrierten Heiz- und
Kühlsystemen. Die enthaltenen Checklisten und Protokolle
gestatten eine lückenlose Dokumentation der einzelnen
Planungs- und Arbeitsschritte bis zur Übergabe mangelfreier
Werke. Die Checklisten für die Herstellung von
Flächenheizungs- und Flächenkühlungssystemen dokumentieren den
Bauablauf und das Ineinandergreifen der beteiligten Gewerke.
Sie sind eine Zusammenstellung von speziellen Anforderungen
für die beschriebenen Systemlösungen und unterstützen
Architekten, Fachplaner, Bauausführende und Überwachende. Sie
tragen somit zur Sicherstellung eines optimalen Bauablaufs als
auch eines hohen Qualitätsstandards bei. Die Beachtung der die
Gewerke betreffenden Anforderungen ist durch Unterschrift zu
bestätigen. Damit bildet die neue Fachinformation für alle
Beteiligten einen praktischen Leitfaden für Planung,
Ausführung und Inbetriebnahme von nachträglich eingebauten
raumflächenintegrierten Systemen der Flächenheizung und
Flächenkühlung.
Die
Druckversion kann für eine Schutzgebühr von nur 5,- Euro, zzgl.
Versandkosten bei der BVF-Geschäftsstelle bestellt werden.
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