Altbau

Konventionelle Fußbodenheizungskonstruktionen lassen sich oft im Altbau nicht einsetzen, weil die erforderliche Konstruktionshöhe nicht zur Verfügung steht oder bei Holzbalkendecken Belastungsprobleme entstehen können.


Für eine konventionelle Konstruktion wird ca. 65 mm Estrich benötigt. Das bedeutet eine zusätzliche Belastung von ca. 130 kg/m2 durch den Estrich.

  

 

Daher werden von vielen Anbietern spezielle Systeme z. B. Trockensysteme mit Trockenestrichen als Last- und Wärmeverteilschicht für den nachträglichen Einbau angeboten. Diese Konstruktionen sind leichter und können erheblich dünner aufgebaut werden.

Für Warmwasser-Fußbodenheizungen werden hier spezielle, vorgefertigte Elemente zur Aufnahme der Heizrohre verwendet, die in der Regel aus Polystyrol, Polyurethan etc. hergestellt sind.

Für die Elektro-Fußbodenheizungen wurden hierfür Flächenheizelemente entwickelt. Das vorkonfektionierte Heizelement hat eine Bauhöhe von weniger als 3 mm und eignet sich für die Altbausanierung.

Die Verlegung der Flächenheizelemente kann direkt auf jeden vorhandenen Untergrund erfolgen. Abgedeckt werden die Flächenheizelemente mit Dünn- bzw. Mittelbettmörtel. Abschließend werden Fliesen oder keramische Platten in einem für die Fußbodenheizung geeigneten Dünnbettmörtel verlegt.

Die speziellen Lösungen für den Altbau sind technisch sehr vielfältig und deshalb an dieser Stelle nicht umfassend darstellbar. Es wird hier auf die Unterlagen der einzelnen Systemanbieter verwiesen.

 

© 2006 Bundesverband Flächenheizungen und Flächenkühlungen e.V.
Hochstraße 113 • D-58095 Hagen • Telefon: +49-(0)2331-200850
Telefax: +49-(0)2331-200817 • E-Mail: info@flaechenheizung.de